Havaneser Impfungen


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Warum es wichtig ist, den Havaneser impfen zu lassen

Impfungen sind unter Hundehaltern ein heiß diskutiertes Thema. Die einen halten die Verabreichung von Impfstoffen für schlichtweg gefährlich und unnötig, andere wiederum empfinden Impfungen als durchaus notwendig und wichtig.

Gefährliches Halbwissen und Panikmache verunsichern viele Hundebesitzer und schüren unnötige Ängste auf diesem Gebiet.

Havaneser impfen: welche Impfungen sind absolut nötig? Wie oft muss muss eine Auffrischungsimpfung erfolgen?
Havaneser impfen: welche Impfungen sind absolut nötig? Wie oft muss muss eine Auffrischungsimpfung erfolgen?

Alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe unterliegen strengen Sicherheitsauflagen und Kontrollen, ehe sie überhaupt auf den Markt gelangen konnten. Sie sind seit Jahrzehnten etabliert und haben bewiesen gut verträglich zu sein. Natürlich hat jedes Medikament mögliche Nebenwirkungen, die meisten davon sind jedoch nur sehr mild und wirklich schwere Komplikationen äußerst selten.

Durch die Verunsicherung und Impfmüdigkeit vieler Halter ist die Impfrate in Deutschland unglücklicherweise deutlich zurückgegangen. Dadurch ist leider auch kein „Herdenschutz“ in der Hundepopulation gewährleistet.

Wären mindestens 70% aller Hunde durch die wichtigsten Impfungen immunisiert, so wären auch alle anderen Vierbeiner mit abgesichert. Dies sind, neben den zahlreichen Hunden von Impfgegnern, nämlich auch immungeschwächte Hunde oder Welpen, die noch zu jung für eine Impfung sind. Letztere trifft eine Krankheit leider besonders heftig und der Verlauf nimmt nicht selten einen tödlichen Ausgang.

Eine Ansteckung ist jederzeit möglich

Viele Hundekrankheiten kann sich Ihr Havaneser täglich auf jedem Spaziergang einfangen. Die Übertragung von Bakterien und Viren ist nämlich denkbar einfach. Nicht oder nur halbherzig aufgesammelter Kot reicht beispielsweise schon aus. Schnüffelt Ihr Vierbeiner daran, kann er die Erreger aufnehmen. Ebenso, wenn er aus verunreinigten Pfützen oder Tümpeln trinkt, wie es einige Hunde im Sommer gerne tun.

Das Fatale: Ihr Havaneser ist dann bereits infiziert und kann recht schnell ansteckend werden, lange bevor er überhaupt die ersten Symptome für eine Krankheit zeigt. Genau darum ist es so gefährlich und unverantwortlich seinen Vierbeiner nicht impfen zu lassen. Er wird zur Gefahr für andere Haustiere, ohne dass Sie sich dessen überhaupt bewusst sind. Ganz abgesehen davon, dass Sie sicherlich auch keinen kranken Hund zu Hause haben möchten.

Obwohl eine Ansteckung schnell passiert sein kann, kommt natürlich nicht jeder Hund mit schlimmen Krankheitserregern in Kontakt. Je nach Haltungsbedingungen und Umfeld kann das Risiko sogar sehr minimal ausfallen. Völlig auszuschließen ist es allerdings nie. Und wer möchte seinen Vierbeiner schon leiden sehen, wenn gefährliche Infektionskrankheiten doch im Grunde so einfach zu vermeiden sind?

Außerdem kann nur ein fitter und gesunder Hund auf eine schöne Lebenserwartung hoffen. Und Impfungen helfen nun einmal dabei, den Vierbeiner vor unnötigem Leid zu schützen. Wer sich also bewusst macht, welche Schmerzen und Komplikationen mit den Krankheiten einhergehen, gegen die ganz einfach geimpft werden könnte, der wird sich hoffentlich nicht gegen diesen Präventivschutz entscheiden.

Alte und immungeschwächte Hunde, sowie Welpen treffen Infektionen leider besonders hart und nicht immer ist eine Therapie von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil. Die Heilung kann langwierig sein, hohe Tierarztkosten verursachen und manchmal trotzdem den Tod des Hundes zur Folge haben.


Wogegen sollte ich meinen Havaneser unbedingt impfen lassen?

In Deutschland gibt es keine Impfpflicht. Wer möchte, kann seinen Havaneser also gegen alles oder auch nichts impfen lassen. Es liegt allein im Ermessen des Besitzers, welche Impfungen er für seinen Hund als wichtig erachtet. Wer allerdings gänzlich auf diesen Schutz verzichten möchte, sollte wissen, dass er seinen Havaneser so nicht mit in den Urlaub nehmen kann. Zumindest dann nicht, wenn es über die deutsche Grenze hinaus gehen soll. Für Reisen ins Ausland ist zumindest Tollwut immer Pflicht.

Bedenken Sie außerdem, dass eine Behandlung all dieser qualvollen Krankheiten weitaus mehr Kosten verursachen kann, als alle paar Jahre beim Tierarzt eine Auffrischungsimpfung zu bezahlen. Wer zudem schon einmal Hunde (und speziell Welpen) gesehen hat, die beispielsweise elendig an Parvovirose verendet sind, würde seinen Havaneser niemals freiwillig dieser Gefahr aussetzen.

Die Impfung hat als Ziel im Körper Antikörper zu bilden.
Wird der Havaneser geimpft, bildet er Antikörper aus.
Falls er später tatsächlich von den Krankheitserregern infiziert wird, stehen die entsprechenden Antikörper schon bereit. Das Immunsystem des geimpften Hundes kann die Infektion besiegen, bevor sich Krankheitssymptome entwickeln.

Welches die wichtigsten Impfungen sind, legt die „Ständige Impfkommission Vet.“ fest. Sie gibt Empfehlungen heraus, gegen welche Krankheiten möglichst jeder Hund geimpft sein sollte. Diese empfohlenen Impfungen werden auch Core-Impfungen oder Core-Komponenten genannt. Dazu zählen aktuell:

  • Tollwut
  • HCC
  • Leptospirose
  • Staupe
  • Parvovirose

Es gibt noch viele weitere Impfungen, die jedoch nur nach entsprechender Risiko-Nutzen-Abwägung verabreicht werden. Dazu wird der Tierarzt Sie nach den Haltungsbedingungen, dem Wohnumfeld und dem Verwendungszweck des Havanesers befragen. Wer beispielsweise mit seinem Havi züchten möchte oder ihn auf Shows und Ausstellungen präsentiert, sollte weitere Impfungen in Betracht ziehen.

Gehen Sie in Gebieten spazieren, wo sich sehr häufig Zecken auf den Hund verirren, könnte eine Borreliose-Impfung mitunter angeraten sein. Ihr Tierarzt wird Sie gern beraten und einen Impfplan erstellen, der auf die Bedürfnisse Ihres Havanesers abgestimmt ist. Zu den Non-Core-Impfungen zählen unter anderem:

  • Herpesvirus
  • Zwingerhusten
  • Babesiose
  • Borreliose

Tollwut

Zum Glück gilt die Tollwut in Deutschland und in weiten Teilen Europas als nahezu ausgerottet. Dies ist konsequenten Impfprogrammen zu verdanken. Füchse wurden beispielsweise durch Impfköder immunisiert. Dennoch kommt die Krankheit immer noch vor. Bei Wildtieren insbesondere unter den Fledermäusen. Auch illegal nach Deutschland gebrachte Tiere können das Virus in sich tragen. Eine Impfung ist demnach immer noch sinnvoll und wichtig.

Tollwut Impfung Havaneser
Zum Glück gilt die Tollwut in Deutschland und in weiten Teilen Europas als nahezu ausgerottet. Dies ist konsequenten Impfprogrammen zu verdanken.

Schließlich hat die Tollwut (bis auf sehr wenige Ausnahmen weltweit) immer einen tödlichen Ausgang. Verursacht wird die Erkrankung durch das Lyssavirus. Eine Ansteckung erfolgt in den meisten Fällen durch einen Biss, kann aber auch über Schleimhäute und kleinere Kratzer und Wunden übertragen werden.

Da die Tollwut zu den Zoonosen gehört, ist sie nicht nur für Ihren Havaneser, sondern auch für Sie und Ihre Familie gefährlich. Das Virus ist also nicht artspezifisch, sonder kann von Tieren auf den Menschen und umgekehrt weitergegeben werden. Eine Impfung ist der einzige zuverlässige Schutz.

Wurde Ihr Havaneser hingegen nicht geimpft, trifft auf ein infiziertes Tier und steckt sich an, so hat er keine Chance auf Heilung. Der Tierarzt darf nicht einmal versuchen, ihn zu retten, sondern muss ihn sofort einschläfern. Dies gilt sogar auch, wenn nur der Verdacht besteht, dass der Havaneser zu einem infizierten Tier Kontakt hatte. Dies allein würde die Einschläferung leider schon rechtfertigen.

Falls Ihr Havaneser geimpft ist, sollten Sie dennoch nach der Begegnung mit einem tollwütigen Tier (auch, wenn nur der Verdacht besteht) unverzüglich einen Veterinär aufsuchen. Dieser wird eine Therapie einleiten.

Übrigens ist eine Tollwutimpfung für den Menschen nur in bestimmten Berufen und bei Risikogruppen (z.B. Reisen in gefährdete Gebiete) nötig. Hatten Sie also Kontakt zu einem vermeintlich infizierten Tier, so säubern Sie die Bissstelle mit viel Wasser und Seife für mindestens 5 Minuten und fahren Sie anschließend umgehend zu einem Arzt oder ins Krankenhaus. Dort wird eine Postexpositionsprophylaxe gestartet. Diese ist nur von Erfolg gekrönt, wenn das Virus noch nicht bis zum Gehirn vorgedrungen ist. Sollte dies nämlich der Fall sein, so ist eine Heilung ausgeschlossen und es zeigen sich die typischen Symptome für Tollwut. Wenige Tage darauf tritt meist der Tod ein.

Symptome für Tollwut sind:

  • Wasserscheu
  • Schluckbeschwerden
  • Atembeschwerden
  • Lähmungserscheinungen
  • Starker Speichelfluss / Schaum vorm Mund
  • Zunge hängt raus
  • Nervosität
  • „Rasende Wut“ (Bissiges Verhalten)
  • Schmerzempfindliche Bissstelle
  • Fieber
  • Erbrechen
  • Hyperventilieren
  • Heiseres Bellen

Hepatitis Contagiosa Canis (HCC)

Bei HCC handelt es sich um eine ansteckende Leberentzündung. Auslöser dieser Krankheit ist das äußerst ansteckende Adenovirus. Ihr Havaneser kann sich durch direkten Kontakt zu einem mit Hepatitis infizierten Tier anstecken, aber auch durch dessen Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten. Dazu zählen neben Kot und Urin auch Speichel und Erbrochenes. Der Tierarzt kann bei Hepatitis Contagiosa Canis immer nur symptomatisch behandeln. Überlebt der Vierbeiner HCC, so scheidet er trotz Genesung oft noch viele Monate lang den Erreger aus und bleibt damit vorerst eine Gefahr für andere Hunde.

Hepatitis Virus
Bei HCC handelt es sich um eine ansteckende Leberentzündung. Auslöser dieser Krankheit ist das äußerst ansteckende Adenovirus.

Welpen trifft eine Erkrankung meist besonders schwer. Bei ihnen verläuft die Leberentzündung oftmals weitaus heftiger, als bei erwachsenen Vierbeinern. Dabei werden 3 unterschiedliche Verläufe für die Krankheit beschrieben:

1. Perakuter Verlauf: Hier tritt der Tod meist innerhalb nur weniger Stunden ein und das oftmals, ohne dass der Hund zuvor irgendwelche Symptome gezeigt hat.

2. Akuter Verlauf: Seine Symptome ähneln häufig denen der Staupe.

  • Gelbsucht
  • Ausfluss aus Nase und Augen
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Fieber mit typischem Verlauf (Fieberkurve)
  • Erhöhtes Durstgefühl
  • Geschwollenen Lymphknoten im Kopfbereich
  • Blutgerinnung ist gestört
  • Einblutungen im Auge oder den Schleimhäuten sichtbar

3. Chronischer Verlauf: Auch hier müssen sich nicht zwingend Symptome zeigen, welche auf HCC hinweisen bzw. schließen lassen. Krankheitsanzeichen sind manchmal leider sehr unspezifisch. Trotz allem werden Leber und manchmal auch Nieren stark geschädigt und das Krankheitsbild wird chronisch. Betroffene Hunde zeigen mitunter das Blue-Eye-Syndrom, eine Eintrübung des Auges. Es können beide oder nur ein Auge betroffen sein.


Staupe

Das Staupe Virus ähnelt dem menschlichen Masernvirus und ist hochgradig ansteckend und leider wieder etwas auf dem Vormarsch. Schuld ist zum einen die steigende Impfmüdigkeit vieler Hundebesitzer, aber auch die Tatsache, dass immer noch viele Vierbeiner illegal ins Land gebracht werden. Die Rede ist von den sogenannten Wühltischwelpen aus dem Osten.

Staupe Virus Hund unter dem Mikroskop
Staupe Virus Hund unter dem Mikroskop

Der Havaneser kann sich direkt oder auch indirekt mit dem Erreger anstecken. Entweder durch den engen Kontakt zu einem erkrankten Hund oder auch Wildtier (z.B. Fuchs und Marder) oder über verunreinigte Gegenstände, wie beispielsweise Futternäpfe und Oberflächen. Das Staupe Virus wird mittels Tröpfcheninfektion weitergegeben und befindet sich in den Körperflüssigkeiten der erkrankten Tiere.

Da sich Staupe besonders unter unhygienischen Bedingungen rasant ausbreiten kann, erklärt auch, warum viele Welpen vom Vermehrer häufig mit dieser Krankheit weiterverkauft werden. Es gibt dort keine Gesundheitsvorsorge und Impfungen für die Elterntiere schon gar nicht. Die Haltungsbedingungen sind äußerst schlecht, die Tiere werden nicht gepflegt und die Unterbringung ist wenig artgerecht und hygienisch. Nicht selten infizieren sich die ungeborenen Welpen sogar bereits im Mutterleib mit dem aggressiven Virus.

Die neuen Besitzer merken von der Erkrankung häufig zunächst einmal nichts. Wenn sie erkennen, dass mit ihrem Welpen etwas nicht stimmt, ist es oft schon viel zu spät, um etwas zu unternehmen. Doch selbst, wenn eine Therapie eingeleitet wird, überleben insbesondere Welpen diese Infektion häufig nicht.

Auch sonst sterben weit mehr als die Hälfte aller an Staupe erkrankten Hunde. Wer die Krankheit überlebt, behält hingegen oft bleibende Schäden zurück, wie etwa Blindheit oder auch Epilepsie. Gleichgewichts- und Koordinationsschwierigkeiten können ebenfalls auftreten, genauso, wie das Staupegebiss.

Staupe befällt nicht immer die gleichen Regionen im Hundekörper. In Abhängigkeit davon, welche Zellen bzw. Gewebe oder Organe betroffen sind, können die Symptome vollkommen unterschiedlich ausfallen. Besonders schwer ist der Verlauf, wenn das Zentrale Nervensystem betroffen ist. Hier endet die Erkrankung eigentlich immer tödlich.

Symptome von Staupe können sein:

  • Mattigkeit und Abgeschlagenheit
  • Fieber oder auch Fieberschübe
  • Magen-Darm-Probleme
  • Fressunlust
  • Atemprobleme
  • Ungewöhnliche Verhaltensänderungen (z.B. Aggressivität, ähnlich wie bei Tollwut)
  • Orientierungsprobleme
  • Koordinationsschwierigkeiten
  • Verhornte Ballen
  • Kopfschiefhaltung

Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche)

Impfung gegen Leptospirose, der Stuttgarter Hundeseuche
Impfung gegen Leptospirose, der Stuttgarter Hundeseuche

Die Fallzahlen der Leptospirose steigen leider kontinuierlich. Dies ist nicht ganz unbedenklich, immerhin zählt die Krankheit zu den Zoonosen und könnte somit auch auf den Menschen übergehen.

Grund genug also, dass ein an Leptospirose erkrankter Hund beim Veterinäramt gemeldet werden muss. Zwar kommt die Übertragung auf den Menschen nur sehr selten vor, trotzdem zählt die Ständige Impfkommission Vet die Impfung genau deswegen immer noch zu den Core-Impfungen. Die WSAVA (World Small Animal Veterinary Association) hingegen hält sie nur bei besonderen Risikogruppen für notwendig.

Leptospirose wird durch den Urin erkrankter Tiere übertragen. Dies können andere Hunde, aber auch Wildtiere sein. Insbesondere Ratten sind eine Gefahrenquelle und können die Bakterien in der Umwelt großflächig verteilen.

Somit ist eine Gefährdung bei jeder Gassirunde gegeben. Immerhin können die Erreger über Haut und Schleimhäute aufgenommen werden, beim Trinken aus Pfützen oder Baden in Tümpeln. Auch der Kontakt zu kranken Artgenossen ist gefährlich. Beispielsweise, wenn der Havaneser den anderen Hund beleckt, denselben Schlafplatz oder Napf mit ihm teilt oder einfach nur mit ihm spielt.

Auch Leptospirose trifft Welpen und alte Hunde besonders hart. Es werden langsame und chronische Verläufe beschrieben. Die Krankheit kann jedoch auch sehr plötzlich auftreten. Todesfälle sind nicht selten.

Hat sich der Havaneser mit Leptospirose angesteckt, verbreitet sich der Krankheitserreger zunächst im Blut. Anschließend können unterschiedliche Organe geschädigt werden, häufig sind aber Leber, Milz oder Nieren betroffen. Da Leptospirose eine bakterielle Erkrankung ist, kommen als Therapie Antibiotika zum Einsatz. Je nach Schwere des Krankheitsbildes kann auch eine Sauerstoffgabe oder eine Blutwäsche (Dialyse) sinnvoll sein.

Eine Impfung schützt den Havaneser leider nicht vor allen Leptospiroseerregern, sondern bietet nur Schutz vor bestimmten Stämmen. Das Gute an der Impfung allerdings: Der Havaneser wird nicht nur vor einer Ansteckung mit den gängigsten Erregerarten geschützt, sondern er scheidet nach Kontakt mit der Krankheit selbst keinerlei Bakterien mit dem Urin aus.

Symptome der Leptospirose:

  • Fieber
  • Muskelzittern
  • Blut im Kot
  • Fressunlust
  • Abgeschlagenheit
  • Probleme mit der Atmung / Husten
  • Nierenentzündung
  • Magen-Darm-Probleme

Parvovirose

Das Parvovirus ist sehr aggressiv und hat eine kurze Inkubationszeit von lediglich 2-3 Tagen. Nach spätestens einer Woche würde Ihr infizierter Havaneser die ersten Anzeichen einer Erkrankung zeigen.

Wieder sind Welpen in besonderer Weise gefährdet. Schwere Verläufe von Parvo können bei ihnen (manchmal aber auch bei erwachsenen Tieren) innerhalb von 24 Stunden zum Tode führen. Die Welpen sterben dabei häufig, ohne überhaupt Symptome für eine Krankheit gezeigt zu haben und erliegen meist einer Herzmuskelentzündung. Es kommen auch schwere Entzündungen im Dünndarm vor. Betroffene Hunde zeigen hier einen sehr wässrigen Durchfall, in dem deutliche Blutbeimengungen zu erkennen sind.

Leider ist das Parvovirus sehr hartnäckig und widerstandsfähig. Monatelang kann es infektiös bleiben. Mit normalen Haushaltsreinigern ist es von Oberflächen oft gar nicht zu entfernen und selbst einige Desinfektionsmittel versagen kläglich. Dies ist fatal, denn eine Ansteckung ist recht einfach.

Parvovirose kann folgendermaßen übertragen werden:

  • Schmierinfektion
  • Kontakt zu erkrankten Tieren (nicht nur Hunde!)
  • Der Mensch trägt das Virus mit den Schuhen nach Hause
  • Ausbreitung über Oberflächen, wie Körbchen, Futternapf, Böden usw.
  • Schnuppern am Kot anderer Tiere
  • Auch Speichel oder Erbrochenes sind Übertragungsquellen
  • Kontakt zu Personen, die einer Risikogruppe angehören, wie Tierärzte, Hundetrainer, Mitarbeiter einer Hundepension oder eines Tierheims.

Um Parvo beim Havaneser eindeutig festzustellen, wird der Tierarzt eine Kotprobe des Hundes mittels eines Test-Kits untersuchen.

Häufig entsteht jedoch zunächst der Verdacht auf Parvovirose durch eine Kombination folgender Symptome:

  • Blutiger und sehr wässriger Durchfall
  • Das Blutbild zeigt einen Abfall der weißen Blutkörperchen
  • Austrocknung/Dehydration
  • Erbrechen
  • Mattigkeit und Abgeschlagenheit
  • Kreislaufprobleme
  • Herzprobleme
  • Appetitlosigkeit
  • Trinkt schlecht
  • Bauchschmerzen
  • Erhöhte Temperatur oder auch Untertemperatur

Behandelt werden sollte Parvo immer auf der Isolierstation beim Tierarzt oder in der Tierklinik, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu unterbinden. Dabei wird dem Hund zunächst Futter entzogen und sein Wasserhaushalt mittels Infusionen stabilisiert und ausgeglichen. Antibiotika und Passivimpfungen können ebenfalls zum Einsatz kommen, genau wie eine ausreichende Wärmezufuhr, falls der Hund an Untertemperatur leidet.

Wichtig:
Lange Zeit gingen Tierärzte davon aus, dass das Parvovirus wirtsspezifisch ist und nicht auf andere Haustiere übertragen werden kann. Durch Mutationen kann sich das Virus jedoch anpassen und die Artenbarriere durchbrechen. Leben neben Hunden also beispielsweise noch Katzen im gleichen Haushalt, sollten immer alle Tiere gegen die gefährliche Krankheit geimpft werden.


Was versteht man unter einer Grundimmunisierung?

Normalerweise beginnt die Grundimmunisierung des Havanesers noch beim Züchter. Mit etwa 8 Wochen erhält der Welpe dabei seine erste Injektion (Bei besonderer Gefährdung auch schon mit 6 Wochen). Es handelt sich meistens um ein Kombinationspräparat von diversen Impfstoffen. So wird der Hund mit nur einem Piekser gleich gegen eine ganze Reihe von Infektionskrankheiten geschützt. Die Core-Impfungen stehen dabei natürlich im Vordergrund.

Der Impfpass wird Ihnen vom Züchter beim Kauf Ihres Havaneser Welpen übergeben.
Der Impfpass wird Ihnen vom Züchter beim Kauf Ihres Havaneser Welpen übergeben.

Vier Wochen später erhält der Welpe in der 12. Lebenswoche noch einmal die gleiche Impfung. Je nach Präparat gibt es manchmal sogar noch eine letzte Injektion in der 16. Woche. Dies bedeutet, der kleine Havaneser erhält mit 8, 12 und 16 Wochen seine ersten Impfungen.

Das wiederholte Impfen ist wichtig, um die sogenannte immunologische Lücke zu schließen. Denn alle Havaneserwelpen kommen mit einem „Nestschutz“ auf die Welt, der sie in den ersten Lebenswochen vor Erkrankungen schützen kann. Dieser Schutz entsteht dadurch, dass die Mutterhündin Antikörper an ihre Welpen weitergibt. Solange diese im Blut des kleinen Havanesers zirkulieren, kann eine Impfung aber womöglich nicht richtig wirken.

Allerdings kann der Nestschutz zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten enden. Während einige Welpen bereits mit wenigen Wochen nicht mehr über diese natürlich Abwehr verfügen, hält sie bei anderen bis zu 4 Monaten an. Um das ungeschützte Zeitfenster zwischen verlorenem Nestschutz und Immunität durch die Impfung jedoch sehr klein zu halten, bekommt der Havaneser vom Tierarzt diese mehrfachen Injektionen. Vor Ablauf des zweiten Lebensjahres gibt es eine letzte Impfung und die Grundimmunisierung gilt als abgeschlossen.

Durch die Impfungen kommt der Welpe mit abgeschwächten lebenden oder toten Erregern in Kontakt. Seine Immunabwehr beginnt daraufhin mit der Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen. Kommt Ihr Havaneser nun mit den echten Erregern vom Wildtyp in Kontakt, so kann das Immunsystem viel schneller und effektiver auf den Eindringling reagieren und ihn unschädlich machen. Die Krankheit bricht erst gar nicht aus oder verläuft in viel abgeschwächter Form.

Bei der Übergabe des Havaneserwelpen hat der Züchter die Käufer darüber aufzuklären, welche Impfungen noch fehlen und wann diese anstehen. Diese Informationen sind auch aus dem Impfbuch bzw. blauen EU-Heimtierausweis zu entnehmen, den Sie beim Kauf zusammen mit den anderen Papieren des Hundes ausgehändigt bekommen.

Eu Heimtierausweis
Bei der Übergabe des Havaneserwelpen hat der Züchter die Käufer darüber aufzuklären, welche Impfungen noch fehlen und wann diese anstehen. Diese Informationen sind auch aus dem Impfbuch/Impfpass bzw. blauen EU-Heimtierausweis zu entnehmen, den Sie beim Kauf zusammen mit den anderen Papieren des Hundes ausgehändigt bekommen.

Übrigens: Auch erwachsene Hunde können natürlich noch immunisiert werden, selbst, wenn bei ihnen im Welpenalter keine Grundimmunisierung stattgefunden hat. Dies ist beispielsweise oft bei Hunden aus dem Tierschutz und speziell aus dem Ausland der Fall.

Was sind Auffrischimpfungen und wie oft muss mein Havaneser geimpft werden?

Ist die Grundimmunisierung abgeschlossen, erhält Ihr Havaneser nur noch Auffrischimpfungen. Diese sollen die Gedächtniszellen an die jeweiligen Erreger erinnern und die Produktion von Antikörpern erneut ankurbeln, damit ein Schutz weiterhin gewährleistet ist. Gedächtniszellen sind nämlich zwar durchaus langlebig, allerdings nicht unsterblich.

Auffrischungen werden jedoch in weitaus größeren Abständen verabreicht. Je nach verwendetem Impfstoff können die Intervalle 3, 5 oder sogar 7 Jahre betragen. Eine Ausnahme bildet die Leptospirose. Hier wird immer noch eine jährliche oder sogar halbjährliche Impfung empfohlen. Ansonsten sind die Tierärzte aber schon lange davon abgekommen den Hund stur jedes Jahr gegen alle möglichen Erreger durchzuimpfen.

Entnehmen Sie darum die empfohlenen Impfintervalle dem Kalender der Ständigen Impfkommission Vet. oder fragen Sie den Tierarzt nach dem Beipackzettel des verwendeten Impfserums. Welches Präparat von welchem Hersteller verwendet wurde, erkennen Sie ansonsten auch anhand des Aufklebers im Impfbuch. So können Sie auf den entsprechende Internetseiten des Herstellers ebenfalls nachsehen, wie lange der Hund nach der Injektion immun sein sollte. Meistens wird aber der Veterinär selbst die Auffrischimpfung für den Havaneser gewissenhaft im Impfbuch vermerken.


Welche Risiken kann eine Impfung für den Hund haben?

Ein Impfserum ist nichts anderes, als ein Medikament. Und wie alle Medikamente, kann demnach auch eine Impfung Nebenwirkungen hervorrufen. Diese fallen in der Regel sehr mild aus und echte Komplikationen sind schwindend gering. Trotzdem heizen sich die Gemüter beim Thema Impfungen gern auf und es wird leidenschaftlich über den Sinn und Unsinn dieser Maßnahme diskutiert.

Warum dies so ist, bleibt fraglich. Immerhin macht sich kaum jemand die Mühe, die Beipackzettel zu Flohkur, Schmerzmittel oder Wundsalbe zu lesen, die der Hund womöglich im Laufe seines Lebens ebenfalls verabreicht bekommt. Auch hier gibt es Risiken und Nebenwirkungen, die aber scheinbar niemanden interessieren.

Nebenwirkungen, die beim Havaneser nach einer Impfung auftreten können sind beispielsweise:

  • Leichtes Fieber
  • Rötung der Einstichstelle
  • Müdigkeit
  • Leichte Schwellung an der Injektionsstelle
  • Schmerzempfindlich im Bereich der Einstichstelle

Diese Symptome sind nicht von langer Dauer und beeinträchtigen den Havaneser kaum. Sie zeigen eigentlich nur an, dass das Immunsystem des Hundes den Erreger erkannt und mit dessen Bekämpfung begonnen hat. Besitzer sollten sich klar machen, dass die Wahrscheinlichkeit einer echten Impfkomplikation weitaus geringer ist, als die Gefahr, dass sich der Vierbeiner tatsächlich mit Staupe und Co anstecken könnte.

Was sind Impfkomplikationen?

Impfkomplikationen sind schwerwiegende Nebenwirkungen nach einer Impfung. Sie sind zum Glück aber unglaublich selten. Es werden drei Kategorien von Komplikationen unterschieden:

1. Impfschaden
Der Allgemeinzustand des Hundes verschlechtert sich nach der Injektion drastisch. Es können Abszesse auftreten, Organe geschädigt werden oder auch allergische Reaktionen vorkommen.

2. Impfdurchbruch
Hier erkrankt der Hund genau an der Infektion, gegen die ihn eigentlich die Impfung schützen sollte. Dies kann aus folgenden Gründen passieren:

  • Vor der Impfung hatte der Vierbeiner bereits Kontakt zum echten Erreger.
  • Zum Zeitpunkt der Impfung war der Havaneser krank und die Impfung konnte nicht richtig greifen, da sein Immunsystem bereits vollauf beschäftigt war.
  • Der Havaneser hatte noch mütterliche Antikörper im Blut, welche die Wirkung der Impfung beeinträchtigt haben.
  • Auch Würmer können das Immunsystem schwächen. Darum wird eine Wurmkur vor einer anstehenden Impfung immer empfohlen.
  • Eine Impfung wirkt manchmal leider nicht gegen alle Erregerstämme einer Krankheit (z.B. bei Leptorspirose).

3. Impferkrankung
Diese Komplikation ist mehr als unwahrscheinlich. Sie setzt voraus, dass es einen Fehler bei der Produktion eines Impfserums gegeben haben muss. Normalerweise beinhaltet ein Impfstoff abgetötete (inaktivierte Vakzine) oder stark abgeschwächte Erreger (Lebendvakzine). Ist das Medikament fehlerhaft und die Krankheitserreger wurden nicht oder nur unzureichend abgeschwächt, so kommt der Vierbeiner bei einer Impfung mit den völlig intakten Keimen in Kontakt und erkrankt. Laufende Kontrollen der Impfstoffe und strenge Auflagen bei der Produktion machen diese Impfkomplikation jedoch zu einer Rarität.

Wer mehr über das Für und Wider von Impfungen und anderer gängiger Praktiken von Tierärzten wissen möchte, dem sei das Buch “Hunde würden länger leben, wenn …: Schwarzbuch Tierarzt” ans Herz gelegt.

Die Autorin Jutta Ziegler ist ebenfalls Tierärztin und beleuchtet und hinterfragt diverse Bereiche Ihres Berufs kritisch.


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Hunde würden länger leben
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Wofür braucht der Havaneser den EU-Heimtierausweis?

Der blaue EU-Heimtierausweis dient vor allem der genauen Identifikation des Hundes. Darum wird dort neben Rasse, Aussehen und Alter auch die Mikrochipnummer vermerkt.

Außerdem werden sämtliche verabreichte Impfungen festgehalten sowie die Fälligkeit der jeweiligen Auffrischungen. Auch weitere Behandlungen, wie etwa Wurmkuren, können dort notiert werden.

EU Heimtierausweis
EU Heimtierausweis

Wer seinen Havaneser gern mit auf Reisen nehmen möchte, sollte den Heimtierausweis immer im Gepäck haben. Zumindest, wenn es im Urlaub über die deutsche Grenze hinaus geht. Der Ausweis ist so etwas wie der Reisepass Ihres Havanesers und neben einer eindeutigen Identifikation kommt insbesondere der Tollwutimpfung eine wichtige Bedeutung zu. Sie ist eigentlich immer verpflichtend, wenn Sie mit dem Vierbeiner ins Ausland fahren. Sie sollte nicht jünger als 30 Tage sein, aber auch nicht länger als 12 Monate zurückliegen.

Damit soll der Verbreitung der gefährlichen Krankheit ein Riegel vorgeschoben werden und diese Regelung trägt auch Früchte. In weiten Teilen Europas gilt die Tollwut als nahezu ausgerottet und kommt nur noch gelegentlich bei Wildtieren und ganz selten bei Haustieren vor.

Mit Havaneser in den Urlaub
Wer seinen Havaneser gern mit auf Reisen nehmen möchte, sollte den Heimtierausweis immer im Gepäck haben. Zumindest, wenn es im Urlaub über die deutsche Grenze hinaus geht.

Es ist wichtig, dieser Regelung unbedingt Folge zu leisten. Wer ohne den Ausweis oder eine gültige Tollwutimpfung an der Grenze erwischt wird, den kommt dies mitunter sehr teuer zu stehen. Neben einer Geldstrafe könnte Ihnen die Weiterreise schlicht und einfach verwehrt werden. Oder Ihnen wird der Havaneser abgenommen und in Quarantäne gesteckt. Rein theoretisch dürfte der Hund sogar von den Behörden eingeschläfert werden.

Im Zweifelsfall also lieber den Hund bei Bekannten oder in einer Tierpension lassen. Wer jedoch nur in Deutschland Urlaub macht oder den Havaneser sowieso nicht mit ins Ausland nimmt, für den reicht übrigens auch das alte gelbe Impfbuch vollkommen aus. Mittlerweile bekommen Welpen jedoch eigentlich standardmäßig den EU-Heimtierausweis.


Welche Impfungen gibt es sonst noch für meinen Havaneser?

Herpesvirus

Eine Impfung gegen diese Erkrankung ist eigentlich nur bei Zuchthündinnen notwendig. Und dies auch nur, wenn die Hündin noch keinen Kontakt mit dem Virus hatte. Denn normalerweise ist das Herpesvirus für erwachsene Hunde nicht gefährlich und meist zeigt ein betroffener Vierbeiner nicht einmal Symptome. Anders allerdings bei Welpen. Eine Infektion führt bei ihnen in den meisten Fällen zum Tode oder sorgt zumindest für bleibende Schäden, wie beispielsweise Blindheit oder Taubheit.

Darum wird bei Zuchthündinnen lange vor einem Deckakt immer ein Abstrich gemacht und dieser auf Herpesviren hin untersucht. Hat sie bereits die Erkrankung durchgemacht und somit Antikörper gebildet, braucht sie nicht mehr geimpft werden. Ansonsten ist eine Impfung vor der Belegung aber unbedingt angeraten. Die Welpen könnten sich sonst im Mutterleib oder während der Geburt mit dem gefährlichen Virus anstecken, sollte die Hündin während der Trächtigkeit mit Herpes in Kontakt kommen.

Zwingerhusten

Diese Impfung wird nur bei besonderem Risiko empfohlen. Beispielsweise, in großen Zuchtbetrieben, wenn Ihr Havaneser in einer Tagesbetreuung ist oder Sie ihn während des Urlaubs in eine Hundepension geben. Eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht nämlich immer dann, wenn viele Hunde zusammen kommen. Dies kann übrigens auch die Tierarztpraxis sein oder die Hundeschule.

Die Krankheit kann sowohl von Viren als auch Bakterien ausgelöst werden. Mischformen kommen ebenfalls vor. Betroffene Hunde werden von einem permanenten und bellenden Husten geplagt, der von häufigem Würgen begleitet wird. Eine Impfung gegen Zwingerhusten schützt leider nur gegen zwei Erregerarten, weshalb Ihr Havaneser trotz Impfung dennoch an diesem Leiden erkranken kann. Auch hier sind wieder Welpen, alte und immungeschwächte Hunde besonders gefährdet.

Borreliose (Lyme-Krankheit)

Eine Ansteckung mit Borreliose erfolgt ausschließlich über Zecken. Somit besteht für den Havaneser nur eine Gefahr, wenn die kleinen Spinnentierchen den Hund besiedeln und rund 24 Stunden Zeit haben, ihre Blutmahlzeit zu sich zu nehmen. Wer seien Vierbeiner also täglich nach Zecken absucht und diese entfernt, noch ehe sie zugebissen haben oder zumindest kurz danach, der leistet einen wichtigen Beitrag ihn vor Borreliose zu schützen.

Darum ist eine Impfung auch nicht zwingend notwendig. Sie schützt ohnehin nur vor einigen Erregerarten und deckt nicht alle vorkommenden Stämme ab, welche die Krankheit auslösen. Allerdings ist die Impfung denen ans Herz zu legen, die in gefährdeten Gebieten leben oder häufig im Wald spazieren gehen. Je nach Fellfarbe Ihres Havanesers ist es manchmal auch nicht sehr einfach, Zecken im Haarkleid zu finden und rechtzeitig zu beseitigen.

Zecken
Eine Ansteckung mit Borreliose erfolgt ausschließlich über Zecken.

Sind tatsächlich Borreliose-Bakterien durch die Zecke übertragen worden, kann die Krankheit im schlimmsten Fall zum Tode des Hundes führen. Es zeigen sich unter anderem folgende Symptome bei Borreliose:

  • Fieberschübe
  • Entzündungen der Gelenke
  • Appetitlosigkeit
  • Bewegungsunlust
  • Wanderröte
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Lahmheit

Wie ist Ihre Meinung zu Impfungen? Haben Sie Ihren Havaneser geimpft? Bekommt Ihr Havaneser regelmäßig Auffrischungsimpfungen? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!