Havaneser Lebenserwartung


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Wie alt wird ein Havaneser?

Besitzer eines Havanesers dürfen sich über eine Lebenserwartung von 13-15 Jahren freuen. Mit etwas Glück lebt der kleine Vierbeiner sogar noch etwas länger. Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Havi ins Haus zu holen, sollte sich also der langjährigen Verantwortung bewusst sein, die damit einhergeht.

lebenserwartung havaneser
Besitzer eines Havanesers dürfen sich über eine Lebenserwartung von 13-15 Jahren freuen. Mit etwas Glück lebt der kleine Vierbeiner sogar noch etwas länger.

Die Lebenserwartung des Havanesers wird allerdings nicht nur durch seine Gene bestimmt. Auch Haltungsbedingungen, Futter, Bewegung und tierärztliche Versorgung spielen eine wichtige Rolle und können vom Halter sogar beeinflusst werden. Wer seinen Hund also liebt, wird ihm ein artgerechtes und schönes Leben schenken und auf die Bedürfnisse der Rasse Rücksicht nehmen.

Über Erbkrankheiten beim seinem Vierbeiner müssen Sie sich hingegen eher weniger Sorgen machen. Die Rasse gilt als sehr robust und ist weitestgehend frei von genetischen Leiden. Trotzdem kann Ihr Havaneser natürlich an diversen Infektionen erkranken, einen Unfall haben oder von Parasiten geplagt werden. Auch Krebs kommt bei der Rasse im Alter vor. All dies kann die Lebensqualität beeinflussen und die Lebensspanne verkürzen.

Wer nun aber glaubt, ein Mischling sei gesünder, als ein reinrassiger Hund und darum einen Havaneser-Mix kaufen möchte, sei gewarnt. Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält, dass ein Mix seltener zum Tierarzt muss und länger lebt, so lässt sich dies pauschal kaum vorhersagen. Wie alt ein Havaneser-Mischling wird? Dies hängt sehr vom jeweiligen Paarungspartner ab. Am besten, Sie vergleichen die beiden Ausgangsrassen, um sich ein ungefähres Bild von der Lebenserwartung Ihres Havaneser-Mischlings zu machen.


Warum hat der Havaneser diese Lebenserwartung?

So ein kleiner Wirbelwind wie der Havaneser hat Glück. Immerhin schneiden kleine Rasse hinsichtlich ihrer Lebenserwartung meist deutlich besser ab, als sehr große oder schwere Rassen. Eine Lebensspanne um die 15 Jahre ist bei kleinen und mittelgroßen Hunden tatsächlich oft keine Seltenheit.

Je größer der Vierbeiner allerdings ist, umso drastischer sinkt die erwartete Lebensdauer. Dabei sollte die Widerristhöhe immer in Relation zum Gewicht gesehen werden. Große, aber schlanke und sportliche Rassen leben nämlich oftmals länger, als gleich große jedoch sehr massige Hunde. Ein Jahrzehnt schaffen aber die allermeisten Kandidaten, wenngleich es einige Ausnahmen, wie zum Beispiel die Deutsche Dogge gibt. Auch andere Hunderassen bleiben deutlich unter der Zehnjahresmarke. Leider gilt dies manchmal für sehr überzüchtete Rassen oder solche, die häufig von Erbkrankheiten heimgesucht werden. Auch die Wahl des Züchters spielt sicherlich eine Rolle dabei, wie gesund der Hund ist und wie alt er einmal wird.

Forscher sehen allerdings ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der spät einsetzenden Geschlechtsreife einiger großer Rassen, dem schnellen Wachstum in den ersten Lebensmonaten und der geringeren Lebenserwartung. Der Havaneser hat seine Endgröße relativ schnell erreicht, während anderen Rassen förmlich beim Wachsen zugesehen werden kann. Letzteres sorgt für einen schnelleren Verschleiß und begünstigt Schmerzen sowie Probleme mit dem Bewegungsapparat.


Die Lebensdauer des Havanesers in Vergleich zu anderen Hunderassen

Lebenserwartung Havaneser und andere Hunderassen
Lebensdauer des Havanesers im Vergleich mit anderen Hunderassen

Kleine Hunderassen (< 40 cm)

  • Havaneser: 13-15 Jahre
  • Jack Russell Terrier: 13-15 Jahre
  • Chihuahua: 10-18 Jahre
  • Yorkshire Terrier: 13-16 Jahre

Mittlere Hunderassen (ca. 40-60 cm)

  • Beagle: 12-15 Jahre
  • Deutscher Pinscher: 12-14 Jahre
  • Whippet: 12-15 Jahre
  • Kleiner Münsterländer: 12-13 Jahre

Große Hunderassen (über 60 cm)

  • Weimaraner: 10-12 Jahre
  • Pointer: 12-14 Jahre
  • Dalmatiner: 10-13 Jahre
  • Deutscher Boxer: 10-12 Jahre

Sehr große Hunde (> 70 cm)

  • Deutsche Dogge: 6-8 Jahre
  • Leonberger: 8-9 Jahre
  • Dobermann: 10-13 Jahre
  • Neufundländer: 8-10 Jahre

Kann ich die Lebenserwartung meines Havanesers beeinflussen?

Leider kann niemand in die Zukunft sehen und herausfinden, wann genau Ihr Havaneser einmal sterben wird. 13-15 Jahre beschreibt einzig und allein die durchschnittliche Lebenserwartung der Rasse. Krankheiten, Probleme im Alter, erblich bedingte Leiden oder gar ein Unfall können den Hund schon vorzeitig aus dem Leben scheiden lassen.

Sie können jedoch trotzdem einiges unternehmen, um das Leben Ihres Vierbeiners so artgerecht und schön wie möglich zu gestalten.

Mit den nachfolgenden Tipps schaffen Sie beste Voraussetzungen für ein gesundes, wunderbares und hoffentlich auch langes Leben Ihres Havanesers.

Tipp 1: Kaufen Sie einen Havaneser nur von einem seriösen Züchter

Einem guten Züchter sind Gesundheit und Wesensfestigkeit seiner Hunde sehr wichtig. Erbkrankheiten sollen soweit es geht vermieden werden und nur charakterlich einwandfreie Havaneser für die Zucht verwendet werden. Er wird darum äußerste Sorgfalt bei der Verpaarung zweier Havaneser walten lassen. Zudem haben Zuchthündinnen und Deckrüden eines Vereinszüchters eine Zuchtprüfung ablegen müssen, bei der sie auf Herz und Nieren geprüft und von Experten für zuchttauglich befunden wurden.

Havaneser Welpe 14 Tage alt
Ein seriöser Züchter kann bereits bei der Auswahl der Zuchttiere die Lebensdauer Ihres Havaneser beeinflussen.

Der Züchter wird aber noch mehr für die Gesundheit des Wurfs unternehmen. So erhalten die Welpen bereits erste Wurmkuren und auch mit der Grundimmunisierung wird begonnen. Gewöhnung und Sozialisation sind in den ersten Wochen beim Züchter ebenfalls selbstverständlich und sorgen später für ein harmonisches und entspanntes Leben mit dem kleinen Kubaner.

Tipp 2: Tierärztliche Versorgung

Lieber einmal zu viel zum Tierarzt gehen, als einmal zu wenig. Dies sollte immer die Devise sein, wenn Sie ein Haustier Ihr Eigen nennen. Zwar gibt es diverse Krankheiten, die durchaus erstmal beobachtet und mit Hausmitteln behandelt werden können, aber bei Unsicherheiten oder bei Verschlechterung der Symptome sollten Sie nie lange warten. Je eher eine Therapie eingeleitet wird, umso schneller geht es Ihrem Havaneser wieder besser.

Falls Sie zu Routinechecks oder wegen einer Impfung zum Tierarzt müssen, wird sich der Veterinär immer auch ein Bild vom Allgemeinzustand des Hundes machen. Dabei wird vor allem auch auf Zahnsteinbildung geachtet, da der lästige Belag neben Fressunlust und Schmerzen bei der Nahrungsaufnahme auch für Probleme mit dem Herzen und anderen Organen sorgen kann. Zähne putzen und gute Kauartikel sind darum vorbeugend zu empfehlen. Auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Denn durch artgerechtes Futter wird die Zahnsteinbildung minimiert und womöglich auch nie ein Problem sein.

Vernachlässigen Sie bitte auch die Immunisierung des Havanesers nicht. Alle paar Jahre ein kleiner Pieks mit der Nadel und Ihr Hund ist Dank Impfung vor gefährlichen und teils tödlichen Infektionskrankheiten geschützt. Die Impfstoffe sind gut verträglich und Nebenwirkungen äußerst selten.

Kommt der Hund in die Jahre, bieten einige Tierarztpraxen Seniorensprechstunden an, bei der speziell auf Alterswehwehchen und rassetypische Krankheiten geachtet wird. Auch die Krebsvorsorge kommt hierbei nicht zu kurz. Der Hund wird auf Knubbel unter der Haut und anderweitige Veränderungen hin untersucht. Zwar wird der Havaneser nicht so häufig von diesem Leiden heimgesucht, aber Krebs kann leider bei jeder Hunderasse auftreten. Insbesondere im Alter.

Tipp 3: Pflegen Sie Ihren Havaneser

Obwohl die Fellpflege des Havanesers sicherlich die meiste Zeit in Anspruch nimmt, gehört zur ganzheitlichen Pflege des Hundes noch so viel mehr. Regelmäßig sollte der Vierbeiner von Kopf bis Pfoten umsorgt werden. Neben der Reinigung von Ohren, Maul, Augen, Pfoten und Krallen, sollten diese auch auf Auffälligkeiten und Veränderungen hin untersucht werden. Gibt es Ausfluss, verklebte Augen, Verletzungen, Zahnbelag, Zahnfleischprobleme, viel Ohrenschmalz? Vergessen Sie auch die Haut des Havanesers nicht. Tasten Sie Schwellungen? Hat der Havaneser Fellprobleme, wie Haarausfall oder Schuppen? Entdecken Sie vielleicht sogar lästige Untermieter, wie Flöhe, Milben, Würmer oder andere Parasiten?

Falls Ja, dann ab in die nächste Praxis und das Problem schnell abklären lassen. Ansonsten könnte die Lebensqualität Ihres Havanesers leiden oder seine Lebenserwartung im schlimmsten Falle sogar verkürzt werden. Dies gilt beispielsweise für einen unbehandelten Parasitenbefall.

Wichtig: Sie sollten nicht nur den Havaneser regelmäßig pflegen, sondern auch sein Zubehör. Halten Sie sämtliche Accessoires darum gut in Schuss. Reinigen Sie Fress- und Trinknäpfe täglich und waschen Sie Schlafplätze und Decken wenn möglich in der Maschine. Auch Leine und Geschirr brauchen hin und wieder etwas Pflege, ebenso wie Spielzeug oder Brüsten und Kämme. Tauschen Sie alte oder kaputte Sachen rechtzeitig aus und achten Sie generell auf eine gute Hygiene im Haushalt.

Tipp 4: Ausgewogene Ernährung

Falsche, einseitige und ungesunde Ernährung machen nicht nur uns Menschen krank, sondern auch den Hund. Umso wichtiger, ihn ausgewogen zu ernähren und ihn mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralien, Fetten und Proteinen zu versorgen, die er braucht. Nur so kann er sich gesund entwickeln, bleibt fit, erhält ein gutes Immunsystem und bekommt starke Muskeln und Knochen.

Übergewicht sollte dabei immer vermieden werden, da es dadurch sehr zur Belastung des gesamten Bewegungsapparates kommt und sogar Organe in Mitleidenschaft gezogen werden können. Ein paar Leckerlis zum Training oder zwischendurch sind natürlich erlaubt. Aber alles in Maßen.

Verlassen Sie sich bei der Wahl des richtigen Futters übrigens nicht allein auf den Preis oder die Marke. Besser, Sie studieren die Inhaltsstoffe. Je verständlicher und kürzer diese ist, umso besser ist meist das Futter. Ein hoher Fleischanteil ist immer zu bevorzugen. Füllstoffe sollten hingegen kaum verarbeitet worden sein (z.B. Getreide).

Die Ansprüche des Havanesers an sein Futter ändern sich übrigens im Laufe seines Lebens. Als Welpe benötigt er eine andere Nährstoffzusammensetzung, als in seinen besten Jahren oder als Senior. Im Alter dürfen die Mahlzeiten beispielsweise ruhig etwas kleiner ausfallen oder Sie greifen auf eine kalorienreduzierte Variante zurück. Mehr Ballaststoffe sind hingegen wünschenswert, um die träge Verdauung ein wenig in Schwung zu bringen. Immerhin bewegt sich der Havaneser nicht mehr so viel wie früher und schläft nun vermehrt.

Tipp 5: Bewegung und Beschäftigung

Bewegung und Auslauf halten den Havaneser fit und gesund. Sorgen Sie darum auf jeden Fall für schöne und ausgedehnte Spaziergänge. Wer es gerne sportlich mag und Herausforderungen liebt, kann sich mit seinem Havaneser ruhig an einer Hundesportart versuchen. Der Vorteil hier: Neben körperlicher Ertüchtigung wird der Vierbeiner bei solchen Aktivitäten auch geistig gefordert. Intelligenzspielzeug, kleine Kunststücke oder neue Kommandos trainieren fordern ebenfalls den Grips des Havanesers heraus. Geistige Beschäftigung sollte nicht unterschätzt werde und ist enorm wichtig. Sie trägt viel zum Wohlbefinden und zur mentalen Beweglichkeit des Hundes bei.

Havaneser mit rotem Ball im Gras
Bewegung und Auslauf halten den Havaneser fit und gesund.

Wird der Havaneser im Alter etwas träge und bewegungsunlustig, sollte er dennoch regelmäßig zu Spaziergängen und kleineren Trainingseinheiten aufgefordert werden. Allerdings kann beides den veränderten Umständen entsprechend angepasst werden und ruhig ein wenig kürzer ausfallen. Achten Sie dennoch darauf, dass Ihr Havaneser mobil und fit bleibt.

Tipp 6: Familienanschluss und ein sicheres Zuhause

Nichts liebt der Havaneser mehr, als seine Menschen. Kein Wunder also, dass er nicht gern alleine zu Hause bleibt und am liebsten immer mit von der Partie ist. Familienanschluss ist enorm wichtig für sein Wohlbefinden und der Hund sollte keinesfalls in einem Zwinger oder sonst irgendwo isoliert gehalten werden. Selbst dann nicht, wenn er noch einen weiteren Vierbeiner zur Gesellschaft hat.

Havaneser Mensch
Der Havaneser ist sehr menschenbezogen und benötigt daher immer Kontakt mit der Familie. Kein Zwinger!

Natürlich sollte das Zuhause des Havanesers hundegerecht und sicher gestaltet sein. Sichern Sie beispielsweise Treppen und Balkon ab, damit Ihr Vierbeiner nicht versehentlich abstürzen kann. Dies gilt ganz besonders, wenn der Havi noch ein kleiner Welpe ist. Überall, wo der Kopf durch passt, passt auch der Rest des Hundes durch. Überprüfen Sie darum auch den Gartenzaun und umzäunen Sie wenn nötig den Gartenteich. Bewahren Sie zudem Medikamente, Putzmitttel, Dünger oder giftige Pflanzen so auf, dass der Havaneser sie nicht erreichen kann. Auch Elektrokabel sollten besser in Kabelkanälen verschwinden und der Abfalleimer sollte kippsicher sein, damit der Havaneser keine (möglicherweise) giftigen Kostproben nehmen kann.

Tipp 7: Sicherheit unterwegs und auf Reisen

Natürlich sollte Sicherheit nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch unterwegs ganz groß geschrieben werden. Leinen Sie den Havaneser darum immer an. Ganz besonders, wenn er nicht absolut zuverlässig abrufbar ist oder Sie an vielbefahrenen Straßen (z.B. in der Stadt) unterwegs sind. Auch bei Begegnungen mit anderen Hunden kann eine gewisse Portion Vorsicht nicht schaden.

Fährt der Havaneser im Auto mit, und sei es nur für den kurzen Trip zum Tierarzt, sollte der Hund trotzdem immer ausreichend gesichert werden. Dies ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Dabei sollte nicht nur gewährleistet werden, dass der Havi im Falle eines Unfalls andere Insassen nicht gefährden kann, sondern er sollte einen Crash natürlich auch selbst möglichst unbeschadet überstehen.

Darum gehört der Havaneser am besten in eine Transportbox, die quer zur Fahrtrichtung aufgestellt wird. Beispielsweise im Fußraum hinter den Vordersitzen. Alternativ kann der Hund auch mit einem Sicherheitsgeschirr angeschnallt werden oder Sie verwenden spezielle Autositze, die extra für Vierbeiner konzipiert worden sind.

Tipp 8: Kastration

Medizinisch gesehen ist eine Kastration weder bei Rüden noch bei Hündinnen wirklich notwendig. Der Eingriff greift in den Hormonhaushalt ein und eine OP ist natürlich immer auch mit Risiken behaftet. Dennoch entscheiden sich einige Halter dafür. Zum Beispiel, wenn Rüde und Hündin im gleichen Haushalt leben und kein Nachwuchs erwünscht ist. Nicht zu empfehlen ist die Kastration allerdings, wenn damit einzig und allein unerwünschte Verhaltensweisen ausgemerzt werden sollen oder der Halter den Hygieneaufwand während der Läufigkeit vermeiden will.

Ob eine Kastration tatsächlich die Lebenserwartung verlängern kann, ist allerdings umstritten und nicht eindeutig belegt, auch wenn es immer mal wieder behauptet wird. Was allerdings stimmt, ist, dass eine frühe Kastration bei Hündinnen das Risiko für einige Krebsarten (z.B. Gesäugetumore) deutlich senken kann und Problemen mit der Gebärmutter oder den Eierstöcken ebenfalls vorbeugen kann. Um diesen Vorteil zu nutzen, sollte die Kastration spätestens nach der ersten Läufigkeit erfolgen.


Woran erkenne ich, dass mein Havaneser alt wird?

  1. Ihr Havaneser wird gemütlicher, ist nichtmehr so bewegungsfreudig und kommt leichter aus der Puste. Sorgen Sie trotzdem weiterhin für Bewegung, das hält den Hund fit. Passen Sie jedoch das Pensum an die veränderten Bedingungen an, damit Ihr Vierbeiner nicht nach jeder Gassirunde womöglich total erschöpft ist.
  2. Der Hund schläft länger und braucht vermehrt Ruhepausen, damit sein Akku wieder geladen wird.
  3. Das Fell verliert mitunter etwas an Glanz und kann stumpf und struppig wirken. Vielleicht zeigen sich auch nach und nach graue Härchen, vor allem im Gesicht.
  4. Ältere Hunde werden manchmal etwas schrullig und lieben ihre täglichen Gewohnheiten. Versuchen Sie darum eine regelmäßige Routine in den Alltag zu bringen.
  5. Manchmal ist der Vierbeiner nicht mehr so anpassungsfähig wie früher und reagiert gereizt auf neue Erlebnisse, Urlaub in einem fremden Land oder einen neuen tierischen Mitbewohner.
  6. Hör- und Sehvermögen lassen oftmals im Alter nach. Machen Sie sich darum bemerkbar, ehe Sie Ihren Havaneser anfassen.
  7. Rückenprobleme, steife Gelenke und andere Wehwehchen mit dem Bewegungsapparat machen auch vor dem alternden Hund nicht halt. Heben Sie Ihren Havaneser von nun an besser aufs Sofa, lassen Sie ihn keine Treppen mehr steigen und besorgen Sie eine Hunderampe fürs Auto. Dies hilft die Gelenke zu entlasten und beugt Schmerzen vor.
  8. Manche Vierbeiner werden im Alter inkontinent. Häufigere kleine Gassirunden können helfen ein kleines oder großes Malheur zu verhindern. Im Haus kann der Havi ansonsten auch eine Hundewindel tragen.

Der Havaneser geht über die Regenbogenbrücke – Mein Havaneser stirbt – Abschied nehmen

Regenbogenbrücke Havaneser
Mein Havaneser stirbt und geht über die Regenbogenbrücke. Abschied nehmen.

Auch wenn viele Rassevertreter eine schöne Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren haben, geht auch das schönste Havaneserleben einmal zu Ende. Niemand mag an diesen Tag denken, doch er wird unweigerlich kommen. Nur wenige Hunde schlafen friedlich zu Hause ein. Die meisten Vierbeiner müssen leider von einem Tierarzt erlöst werden, wenn das Leben zu beschwerlich geworden ist, eine schwere Krankheit dem Havi zu schaffen macht oder die Lebensqualität anderweitig nicht mehr gegeben ist.

Den Entschluss sein Haustier einzuschläfern, fasst sicherlich niemand leichtfertig. Es ist eine schwere Entscheidung, die oftmals viel zu lange aufgeschoben wird, weil die Besitzer nicht bereit sind, das geliebte Tier aufzugeben. Falls Ihr Tierarzt Ihnen jedoch eindringlich dazu rät, sollten Sie ernsthaft darüber nachdenken Ihren Havaneser loszulassen und über die Regenbogenbrücke zu schicken. Insbesondere, wenn nur noch Leid und Schmerzen den Alltag des Hundes bestimmen.

Die Entscheidung mag für seine Menschen hart sein, doch sollten Besitzer immer zum Wohle des Hundes handeln und nicht egoistisch sein. Immerhin haben Sie einst bereitwillig die volle Verantwortung für den Hund übernommen und sollten ihm darum auch in seinen letzten Stunden treu zur Seite stehen. Genauso, wie auch Ihr Havaneser Ihnen immer ein treuer Begleiter war.

Schwerer Abschied in der Tierarztpraxis

Havaneser einschläfern
Den geliebten Havaneser beim Tierarzt einschläfern lassen

Muss Ihr Havaneser eingeschläfert werden, so kommt dieser Tag meistens nicht überraschend. Oftmals wird der Termin einige Zeit im Vorfeld festgelegt und ist das Resultat einer längeren Krankheitsgeschichte oder die Lebensqualität war schon lange nicht mehr gegeben. Selbstverständlich wurde zuvor alles versucht, um dem Vierbeiner zu helfen und ihm einen schönen Lebensabend zu bereiten. Bleiben diese Versuche jedoch ohne Resultat oder verschlechtert sich der Zustand trotzdem weiterhin, so sollte der Havaneser besser erlöst werden.

Es ist schön, wenn Sie sich durchringen können, den Vierbeiner auf seiner letzten Reise zu begleiten. Dies wird sicherlich kein leichter Anblick, doch es gibt Ihrem Hund Sicherheit und nimmt Ängste. Je souveräner Sie dabei auftreten, umso besser. So signalisieren Sie dem Havaneser, dass es nichts zu befürchten gibt, der Abschied wird für Ihren Wuschelkopf stressfrei und er kann in Ihrer Anwesenheit und in Ihren Armen friedlich einschlafen.

Natürlich ist dies leichter gesagt, als getan. Und es ist auch nicht schlimm, wenn Sie es nicht schaffen. Wer ein geliebtes Haustier verliert, das lange Zeit ein Teil der Familie war, der darf ruhig schwach werden und weinen.

Sie können allerdings trotzdem ein paar Vorkehrungen treffen, die Ihnen diesen schweren Tag ein wenig erträglicher machen:

  1. Vorher überlegen: Was soll mit dem Havaneser geschehen, nachdem er eingeschläfert worden ist? Bleibt er in der Praxis oder möchten Sie ihn wieder mitnehmen?
  2. Um Ängste vor dem Unbekannten abzubauen, lassen Sie sich im Vorfeld vom Tierarzt genau erklären, wie eine Euthanasie abläuft. Und zwar lange vor dem eigentlichen Termin. So verstehen Sie später bei der Einschläferung was gerade passiert und wieso.
  3. Vereinbaren Sie einen Termin für die Euthanasie möglichst gegen Ende der Sprechzeiten. So müssen Sie mit dem Havaneser nicht in einem vollen Wartezimmer sitzen oder nach dem Einschläfern tränenüberströmt an anderen Patienten und deren Besitzern vorbei gehen. Einige Tierärzte lassen Sie ohnehin zu einem solchen Termin nicht warten und nehmen Sie bevorzugt sofort dran. Auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten, werden Einschläferungen manchmal vorgenommen. Fragen Sie ruhig nach.
  4. Nachdem der Havaneser eingeschlafen ist, möchten Sie bestimmt noch eine Weile bei ihm sitzen bleiben und Ihrer Trauer freien Lauf lassen. Das Erlebnis ist sehr aufwühlend und emotional. Darum verwenden manche Praxen spezielle Räumlichkeiten für den Abschied, damit kein Termindruck durch nachfolgende Patienten entsteht und Sie sich in Ruhe ausweinen und Abschied nehmen können.
  5. Halten Sie ein paar Taschentücher bereit.
  6. Sprechen Sie mit Ihrem Havaneser. Sagen Sie ihm, wie lieb Sie ihn haben und reden Sie beruhigend auf ihn ein. Sie können ihn gern im Arm oder auf dem Schoß halten, solange Sie den Tierarzt nicht bei seiner Arbeit behindern.
  7. Fragen Sie, ob Sie den Eingriff im voraus bezahlen dürfen. So können Sie die Praxis anschließend schnell verlassen und bekommen auch keine Rechnung ins Haus, die Ihnen den schlimmen Tag wieder in Erinnerung ruft.
  8. Hören Sie erst gar nicht hin, wenn Ihnen jemand weiß machen möchte „Es ist ja nur ein Hund“. Für Sie ist der Havaneser eben weitaus mehr als nur das. Nehmen Sie darum jemanden als emotionale Stütze mit in die Praxis, der das versteht und Sie in Ihrer Trauer ein wenig auffängt.
  9. Wenn Sie zu sehr aufgewühlt sind nach dem Verlust Ihres Hundes, sollten Sie sich besser nicht selbst hinters Steuer eines Autos setzen. Rufen Sie ein Taxi oder bitten Sie eine Begleitperson zu fahren.
  10. Möchten Sie den Havaneser nach dem Einschläfern wieder mit nach Hause nehmen, denken Sie an seine Transportbox oder nehmen Sie eine Decke mit, in die der Hund anschließend eingewickelt werden kann. Der Vorteil einer Decke: Hierauf kann der Vierbeiner liegen, während er über die Regenbogenbrücke geht. Hat Sie einen vertrauten Geruch, umso besser.

Zu Hause Abschied nehmen

Viele Tierärzte bieten mittlerweile auch an, zu Ihnen nach Hause zu kommen und den Vierbeiner in seiner gewohnten Umgebung einzuschläfern. Fragen Sie in Ihrer Tierarztpraxis also ruhig nach, ob dieser Service angeboten wird. Es kann den Abschied nämlich erheblich erleichtern, wenn er nicht in einer sterilen Praxis erfolgt. Auch für den Havaneser ist diese Alternative oft stressfreier und mit weniger Ängsten verbunden.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Viele Hunde merken, wenn ein Gang zum Tierarzt ansteht und nicht wenige verabscheuen den Besuch in der Praxis. Sie können Ihrem Havaneser diesen Stress ersparen.
  • Auch die Besitzer sind weniger angespannt in ihrer gewohnten Umgebung.
  • Termindruck durch andere Patienten entfällt.
  • Trauer kann eher zugelassen werden und es darf so lange und so viel geweint werden, wie Sie möchten. Selbst, nachdem der Tierarzt schon lange wieder weg ist.
  • Der Havaneser hat das Liebste um sich, was er kennt: Seine Menschen. Das gibt Sicherheit.
  • Der Hund kann in seinem Körbchen, auf dem Sofa, Ihrem Schoß oder einem anderen Platz eingeschläfert werden, den er gerne hat.

Was passiert, wenn der Havaneser in der Praxis bleibt?

Egal, ob der Havaneser in der Praxis eingeschläfert wird oder der Veterinär zu Ihnen nach Hause kommt. In beiden Fällen haben Sie die Option, dass der Tierarzt sich anschließend um den toten Hund kümmert und für seine „Beseitigung“ sorgt.

Denn würdevoll beerdigt wird der Vierbeiner bei dieser Option nicht. Sein Kadaver wird zunächst mit anderen verstorbenen bzw. eingeschläferten Tieren in einem Kühlraum oder einer Tiefkühltruhe aufbewahrt.

Und zwar so lange, bis die Tierkörperbeseitigung alle abholt und fachmännisch entsorgt. Aus Seuchenschutzgründen werden die toten Tiere verbrannt und manchmal danach sogar noch zu diversen Produkten weiterverarbeitet (Schmierseife etc.).


Wie kann ich meinen Kindern über den Verlust des Havanesers hinweg helfen?

Mama tröstet Kind
Die Trauer ist vor allem bei Kindern sehr groß wenn der Hund stirbt

Wenn der Abschied vom Havaneser den Erwachsenen schon so schwer fällt, stellen Sie sich vor, wie hart der Verlust ein Kind trifft. Häufig ist der Tod des geliebten Haustieres der erste Kontakt mit dem Thema Abschied und Sterben überhaupt. Vielleicht kennen Ihre Kinder ein Leben ohne Havaneser gar nicht, weil sie gemeinsam mit ihm aufgewachsen sind. Da ist es schwer zu verstehen, dass der Vierbeiner und Spielkamerad plötzlich nicht mehr da ist. Kinder und auch Jugendliche verlieren mit dem Tod des Havanesers so viel mehr, als nur ein Haustier. Umso wichtiger, ganz behutsam und kindgerecht zu erklären, was passiert ist und wieso.

Bleiben Sie am besten bei der Wahrheit und vermeiden Sie Ausflüchte und Lügen, selbst, wenn sie zum Wohle Ihrer Kinder sind. „Der Hund ist weggelaufen“ oder ähnliche Notlügen sorgen nur für Trauer und Verzweiflung, und schüren zudem unnötige Hoffnungen auf ein Wiedersehen. Vermeiden Sie bitte ebenfalls den geliebten Havaneser prompt durch einen anderen Vierbeiner ersetzen zu wollen. Besonders ältere Kinder könnten Ihnen diesen Versuch sehr übel nehmen. Ein Freund wie der Havi ist einmalig und durch nichts und niemanden ersetzbar.

Machen Sie ruhig deutlich, dass der Hund nicht wiederkommt. Zwar können kleinere Kinder mit Tod und Endgültigkeit noch nicht wirklich etwas anfangen, trotzdem werden sie nach einer Weile verstehen, dass der Vierbeiner „weg“ ist. Je nach Alter kann die Trauer allerdings sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Während Kleinkinder oftmals sehr rasch über den Verlust hinwegkommen, sieht es bei älteren Kindern und Jugendlichen oft ganz anders aus.

Zeigen Sie, dass es okay ist zu weinen und zu trauern. Sie müssen nicht stark sein und Ihre eigenen Gefühle unterdrücken. Wenn Ihre Kinder Sie weinen sehen, werden sie sich verstanden fühlen und sind mit ihrer Trauer nicht allein. Berücksichtigen Sie auch die Wünsche Ihres Nachwuchses. Vielleicht möchte ein älteres Kind mit in die Tierarztpraxis kommen, wenn der Abschied naht. Oder es wird der Wunsch geäußert, den geliebten Vierbeiner noch einmal zu sehen, nachdem er gestorben ist. Sie können sicherlich am besten einschätzen, was Sie Ihren Kindern zumuten möchten und womit diese umgehen können.

So erleichtern Sie den Abschied vom Havaneser:

  • Erzählen Sie kleineren Kindern von der Regenbogenbrücke oder dass der Havaneser nun im Hundehimmel ist.
  • Erläutern Sie, dass der alte oder kranke Hund nun keine Schmerzen mehr hat.
  • Streicheln Sie den toten Havaneser ein letztes Mal gemeinsam. Zeigen Sie den Kindern, dass er friedlich aussieht und sie keine Angst haben müssen.
  • Hängen Sie ein schönes Bild vom Hund auf.
  • Organisieren Sie eine Beerdigung, bei der alle dabei sind. Falls Sie den Hund nicht beerdigen möchten, könnten Sie auch einfach eine Kiste begraben, in welche Sie Halsband, ein Spielzeug des Vierbeiners, Leckerlis usw. legen.
  • Zünden Sie eine Kerze für den Havaneser an.
  • Gestalten Sie einen „Grabstein“. Dazu einfach einen schönen Stein gemeinsam bemalen und verzieren.
  • Sie könnten auch Grabschmuck basteln, wie beispielsweise einen Blumenkranz oder Sie pflücken einen Strauß bzw. legen einfach Blumen nieder.
  • Ein Abschiedsbrief oder ein selbstgemaltes Bild können bei der Trauerbewältigung helfen.
  • Bemalen Sie gemeinsam eine Kiste, einen Karton oder ein Laken. Je nachdem, worin der Havaneser beerdigt wird.

Kann ich meinen Havaneser beerdigen?

Eigentlich möchte sich niemand im Vorfeld mit diesem Thema befassen. Dabei wäre es gut zu wissen, welche Möglichkeiten es gibt, von seinem Havaneser Abschied zu nehmen und ihm würdevoll zu gedenken. Ist der Zeitpunkt erst einmal gekommen, wird es bei all der Trauer schwer, einen klaren Gedanken zu fassen und eine Entscheidung zu treffen. Besser wäre es also, bereits frühzeitig zu planen und festzulegen, was einmal mit dem geliebten Vierbeier geschehen soll, wenn er über die Regenbogenbrücke geht.

Tatsächlich ist es heutzutage gar nicht mehr so unüblich, seinen einst geliebten Vierbeiner würdevoll zu beerdigen. Es gibt sogar Bestattungsinstitute, welche sich auf Tierbestattungen spezialisiert haben und alles bis ins kleineste Detail und nach Ihren Wünschen organisieren und durchführen. Egal, ob Sie den Vierbeiner einäschern möchten, einen Grabplatz auf einem Tierfriedhof wünschen oder einfach nur einen Sarg für die Beerdigung im heimischen Garten benötigen.

Wer den Havaneser nach seinem Tod also nicht in der Tierarztpraxis lassen möchte, hat folgende Möglichkeiten:

1. Tierfriedhof oder Tierfriedwald

Auf einem Friedhof wird ein Grabplatz meist für mehrere Jahre angemietet. Dabei kann der Havaneser klassisch im Sarg beigesetzt werden oder in einer Urne. Es gibt viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten des Grabes und natürlich auch der dazugehörigen Deko. Sie können alles selbst organisieren oder beauftragen die Profis eines Bestattungsunternehmens.

Tierfriedhof
Den Havaneser auf dem Tierfriedhof begraben.

Wer kein Grab pflegen möchte, den Havaneser aber dennoch gern beerdigen möchte, kann alternativ einen Tierfriedwald in Erwägung ziehen. Hier werden die toten Tiere schlicht und unauffällig unter durchnummerierten Bäumen begraben.

2. Einäscherung

Wird der Havaneser nach seinem Ableben verbrannt, haben Sie anschließend verschiedene Möglichkeiten, was mit der Asche geschehen soll. Falls Sie also noch unschlüssig sind, ist dies eine gute Option. So haben Sie genügend Zeit in Ruhe nachzudenken.

Verschiedene Urnen
Die Überreste des Havanesers in einer Urne aufbewahren
  • Beisetzung im eigenen Garten oder auf einem Tierfriedhof
  • Die Asche kann an einem beliebigen Ort verstreut werden (auf der Gassirunde, im Blumenbeet etc.)
  • Sie können die Asche zu Hause aufbewahren. Es gibt zahlreiche schlichte Behältnisse und Gefäße, die absolut nicht nach trister und trauriger Urne aussehen, und sich vollkommen unauffällig aufstellen lassen.
  • Ein spezieller Aschebilderrahmen, der neben den sterblichen Überresten des Hundes auch ein schönes Bild als Erinnerung beherbergt.
  • Sie füllen einen kleinen Teil der Asche in ein spezielles Medaillon und können Ihren Liebling so immer bei sich tragen. Aschemedaillons gibt es online oder beim Tierbestatter.
  • Aus der Asche des Havanesers können Sie in einem aufwendigen Verfahren einen Tierdiamant pressen lassen (siehe unten).
  • Die Asche kann in einer speziellen Urne beigesetzt werden, aus der später ein Baum wächst (siehe unten)

3. Zuhause im Garten begraben

Hund im Garten beerdigen
Meinen Havi im eigenen Garten vergraben. Worauf muss ich achten?

Wer ein eigenes Grundstück hat, wird diese Variante vielleicht bevorzugen. Die Vorteile sind ganz klar: Sie haben einen festen Ort, der jederzeit aufgesucht werden und der ganz nach eigenen Vorstellungen gestaltet werde kann. Natürlich kann der Havaneser auch sehr schlicht begraben werden, sodass nur Sie wissen, wo seine letzte Ruhestätte liegt.

Für Kinder ist diese Option besonders empfehlenswert. Ihnen kann es helfen, den Havaneser in der Nähe zu wissen und am Grab Blumen abzulegen oder eine kleine Kerze anzuzünden.

Bevor Sie Ihren Hund jedoch unter die Erde bringen, sollten Sie bei Stadt oder Gemeinde nach den jeweiligen Auflagen fragen, welche Sie dafür erfüllen müssen. Nicht jede Kommune handhabt dies gleich und es gibt durchaus Vorschriften, die das Beerdigen des Hundes unter Umständen illegal machen.

In den meisten Fällen gilt:

  • Beim Grundstück/Garten muss es sich um Privatbesitz handeln.
  • Der Garten darf nicht in einem Wasserschutzgebiet liegen.
  • Der Hund muss mindestens mit 50 cm Erde bedeckt werden. Heben Sie das Grab also tief genug aus.
  • Verwenden Sie einen Sarg oder einen anderen Behälter (Karton, Holzbox), so sollte es sich um Materialien handel, die schnell verrotten. Sie können auch ein Handtuch oder Baumwolllaken nehmen.
  • Der Havaneser darf nicht Opfer einer meldepflichtigen Krankheit gewesen sein.
  • Es gilt das Einhalten von Mindestabständen zu Nachbargrundstücken, öffentlichen Wegen und Plätzen.

Welche Alternativen gibt es, dem Havaneser zu gedenken?

1. Tierdiamanten

Eine schöne und luxuriöse Variante, dem Havaneser zu Gedenken. Wer eine wahrlich bleibende Erinnerung an den Vierbeiner möchte, sollte diese Möglichkeit in Betracht ziehen. Alles, was Sie dafür benötigen ist die Asche Ihres Hundes, das nötige Kleingeld und mehrere Wochen Zeit. Anschließend erhalten Sie einen synthetischen Diamanten. Schliff und Farbe sind dabei oftmals frei wählbar. Der Tierdiamant kann später in ein Schmuckstück Ihrer Wahl eingesetzt werden, wie beispielsweise einen Ring oder einen Anhänger.

2. Schmuck aus Hundehaaren

Der Havaneser hat ein wunderschön langes und seidiges Haarkleid. Daraus lassen sich wunderbare Schmuckstücke zaubern. Im Internet finden Sie zahlreiche Onlineshops, die diesen Service anbieten. Dazu müssen Sie nur eine vorgegebene Menge an Hundehaaren einschicken, die gereinigt und aufbereitet werden, damit Sie anschließend zu Armbändern, Schlüsselanhängern, Ohrringen und Ähnlichem weiterverarbeitet werden können. Solch ein Andenken können Sie selbstverständlich auch bereits zu Lebzeiten des Hundes anfertigen lassen.

3. Aus dem Havaneser wird ein Baum

Wenn Sie Ihren Havaneser einäschern lassen, haben Sie anschließend die Option ihm ein zweites Leben zu schenken. Und zwar in Form eines wunderschönen Baumes. Möglich machen es biologisch abbaubare Urnen von Urnabios. Hier werden nicht nur die sterblichen Überreste Ihres Hundes eingefüllt, sondern eine spezielle Kapsel enthält zusätzlich einen Baumsamen. Den können Sie im Onlineshop individuell wählen. Wird die Urne nun vergraben, keimt der Samen und seine Wurzeln wachsen in den unteren Teil mit der Asche. Hieraus werden Nährstoffe gezogen, welche der Baum für sein Wachstum benötigt. So wird der Havaneser Teil des von Ihnen ausgesuchten Baumes, der Sie für viele Jahre oder gar Jahrzehnte erfreuen wird.

4. Pfotenabdruck

Eine einfache, aber schöne Methode, dem Havaneser zu gedenken. Natürlich können Sie dieses Erinnerungsstück auch bereits zu Lebzeiten des Hundes anfertigen. Sie können einen Pfotenabdruck beispielsweise in Gips oder auch Salzteig drücken. Letzteres eignet sich sehr gut, wenn Kinder mitmachen möchten. Anschließend kann das Kunstwerk angemalt, aufgehangen, aufgestellt oder auch gerahmt werden. Wer mag, kann den Pfotenabdruck auch als farbigen Abdruck auf Papier vornehmen. Nach dem Tod des Havanesers bieten viele Tierbestatter den Service eines Pfotenabdrucks an.


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